Baubiologie
FÜR EIN GESUNDES, NATURNAHES, NACHHALTIGES UND SCHÖN GESTALTETES LEBENSUMFELD
Baubiologie ist die Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer gebauten Wohn- und Arbeitsumwelt.
Folgende Aspekte sollten vorrangig beachtet werden:
- Gesundes und ökologisches Bauen
- Nutzung erneuerbarer Energien
- Förderung der Individualität
- Bedürfnisse von Kindern, Familien, älteren, sozial schwachen und behinderten Menschen
- Autarkie in der Ver- und Entsorgung (Energie, Nahrung, Abfall, Abwasser, usw.)
Ein Baubiologe sollte Forscher, Architekt, Handwerker, Ingenieur und Arzt zugleich sein.
Darum ergänzen wir uns in regionalen Netzwerken. Diese sind zum Beispiel das Baubiologische Institut Österreich in Linz (BBI) oder das Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit in Rosenheim/Deutschland (IBN).
Folgend möchte ich hier Kollegen anführen mit denen ich bereits zusammenarbeite:




Bist du auf der Suche nach deiner
Gesundheit
dann vermeide die Ursachen der Krankheit!
(J.Holzer)
Der Lebenszyklus „von der Wiege zur Wiege“
Auch als cradle to cradle oder C2C bekannt. Hierfür ist eine erweiterte Ökobilanz, die die Produktlinie von der Stoffbildung über den Stoffgebrauch bis zur Stoffauflösung umfasst notwendig.
Bei der Stoffbildung sollten mineralische, pflanzliche u. animalische Ausgangsstoffe bevorzugt werden. Beim Stoffgebrauch dürfen baubiologische und ökologische Eignung, so wie Pflege und Reperaturaufwand bzw. -möglichkeit nicht ausser Acht gelassen werden. Bei der Stoffauflösung ist zu bedenken, dass das Recycling eines Produktes zwar wünschenswert ist, jedoch die Stunde, in der die Bilanz berichtigt werden muss, schlägt, wenn auch später. Die Wiedereingliederung der Stoffe in das Ökosystem sollte somit ein unabdingbares Ziel aller Bemühungen sein. Dann schließt sich der Kreis zurück zur Stoffbildung.